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  • AutorenbildEasyPeezy

Intermittierende Selbstkatheterisierung - Wenn Selbstverständliches nicht selbstverständlich ist.

Aktualisiert: 19. März

Ich muss ständig auf die Toilette, …

Dies war mein Anliegen an meinen Urologen, als er sich nach meiner Befindlichkeit erkundigte. Konkreter ausgedrückt, ich hatte den Verdacht eines Harnwegsinfekts, der mich immer wieder heimsuchte. In Kombination mit einer vermeintlich kleinen Blase, erklärte ich mir so, warum ich schon seit geraumer Zeit mit einer »nervösen« Blase zu kämpfen hatte.


Ich lag falsch, wie es sich kurz später herausstellte. (Urologen in deiner Nähe)


Geh zum Spezialisten

Dies war die erste »lesson learned«. Vergiss »Dr. Google«, du wirst nur finden, wonach du suchst, aber nicht die Antwort.

Ein Ultraschall bei der besagten Untersuchung durch meinen Urologen zeigte schnell auf, dass meine Blase nicht in der Lage ist, sich vollständig zu entleeren. Dies hatte zur Folge, dass die Blase ständig überdehnt wurde und ihre Größe keineswegs mehr meiner Vermutung nahekam. Der ständige Harndrang, den ich auf eine vermeintlich zu kleine Blase zurückführte, war eigentlich die Spitze des Eisbergs, den die Blase mit Müh’ und Not versuchte sich zu entledigen. Wie ich erfuhr, nennt sich das Überlaufblase.


Start einer Reise

Und so wurde eine weitere Reihe von Untersuchungen unternommen. Der Auslöser war ja nicht bekannt. Blasendruckmessungen zur Feststellung des eigentlichen Fassungsvermögens, Blasenspiegelungen, um krankhafte Veränderungen der Harnröhre zu untersuchen, sowie Medikamente zur Stärkung der Blasenwand. Mehr Untersuchungen würden noch folgen.

Was mich ab jetzt begleitet, der Einwegkatheter.

Und viele Fragen, wie sich der Alltag nun mit Intermittierenden Selbstkatheterisieren (ISK) gestalten wird. Sport, Lifestyle, Reisen, Familie.

Für all das bieten wir jetzt Ratschläge, Accessoires und Storys, die inspirieren und »Newcomern« hilfreiche Tipps liefern.





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